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2. Glarumer Mühlen-Cup 2018

Glarumer Turnerinnen verbuchen Heimerfolge

Der TuS Glarum richtete kürzlich die zweite Auflage seines im letzten Jahr erstmalig stattgefundenen  Turnwettkampfes  „Glarumer Mühlen-Cup“ aus. Und wieder war die Halle  bis in die letzte Ecke gefüllt, denn die Resonanz auf den für den Turnnachwuchs zugeschneiderten Wettbewerb war sogar noch größer als schon beim ersten Mal. 49 Turnerinnen aus zehn Vereinen der nördlichen Weser-Ems Region nutzten die Gelegenheit, ihr turnerisches Können in einem Freundschaftswettkampf auszutesten. Und sie alle wurden begleitet von Trainern, Betreuern und natürlich ihren stolzen Eltern. Mit weit über hundert Zuschauern war die kleine VGS Halle dann auch komplett „belegt“. Veranstalter und Organisator Reinhard Milter betonte: „so pickepacke voll hab ich die Halle noch nie gesehen. Aber gerade dieser Umstand gibt der Veranstaltung eine besondere Note, denn für viele Eltern ist es beeindruckend, die Übungen ihrer Schützlinge so „hautnah“ mitzu-erleben. Sie sitzen ja vielfach nur in Meterabständen vom Wettkampfgerät entfernt.“

Eng an eng, auf Hockern und Bänken sich drängend, fieberten sie mit ihren Töchtern, die im fairen turnerischen Wettstreit um Medaillen kämpften, mit. Bei dem Wettkampf handelt es sich um einen Freundschaftseinzelwettkampf im weiblichen Gerätturnen basierend auf den Bestimmungen und Wertungsrichtlinien des Deutschen Turnerbundes (DTB) im Bereich der Pflichtübungen der Leistungsstufen 4 und 5.  

Schortens’ stellvertretende Bürgermeisterin Anne Bödecker begrüßte die 49 Turnerinnen aus den Vereinen TuS Augustfehn, SV Friedrichsfehn, Oldenburger Turnerbund, Emder TV, TuS Westerloy, TuSG Ritterhude, Delmenhorster Turnerbund, SV Sparta Werlte, TuS Sillenstede und TuS Glarum und eröffnete den Wettkampf.  Die jungen Aktiven gingen in sieben  Wettkampfklassen an den Start. Geturnt wird im weiblichen klassischen Gerätturnen an den Standardgeräten Sprung, Stufenbarren (Reck für die Jüngeren), Schwebebalken und Boden. Milter: „Das Wettkampfturnen übt immer noch einen besonderen Anreiz aus und ist nach wie vor beliebt. Auch wenn die Aufregung schon Tage vorher spürbar ist und das Familienleben mitunter beeinflusst, so ist der Leistungsvergleich am Wettkampftag doch eine besondere Erfahrung und die Freude am Ergebnis eine wahre Bereicherung. Schließlich tritt man einen Wettkampf an in der Absicht,  ein möglichst gutes Resultat zu erzielen.“   

In ihre Wettkampfklassen eingeteilt mussten die jungen Turnerinnen beweisen, über welchen Leistungsstand sie verfügen. In den Jahrgangsstufen 2011, 2010, 2009, 2008 und 2007 konnten die Turnerinnen ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen und sich den Kampfrichterinnen präsentieren.   

Der Gastgeber TuS Glarum schickte 4 Turnerinnen an den Start, aufgeteilt in zwei Wettkampfklassen. In der Wettkampfklasse Wahlwettkampf P4/P5, 2010 traten Neele Klähn und Emily Scheel gegen zwei starke Konkurrentinnen aus Oldenburg und Friedrichsfehn an, denen sie sich schlussendlich auch geschlagen geben mussten. Obwohl beide im Grunde eine solide Vorstellung zeigten, mussten sie aber jeweils an einem Gerät, Scheel am Balken, Klähn am Sprung zu viele Federn lassen, sodass es am Ende für die Plätze 3 (Scheel) und 4 (Klähn) reichte. Scheel gelang immerhin in ihrer Klasse der tagesbeste Sprung mit einer Wertung von 13,85 Punkten. Milter dazu: „bei einem Turnwettkampf muss die Turnerin ihr Leistungs-vermögen auf den Punkt abrufen können. Dazu gehört aber auch immer ein bisschen Tagesglück.“

In der Wettkampfklasse P4/P5, 2009 traten acht junge Aktive gegeneinander an. Gerade das Feld der oberen Hälfte lieferte sich ein spannendes Kopf-an-Kopf  Rennen, die erreichten Endpunkte lagen teilweise nur wenige Zehntel auseinander. Die Glarumerinnen Emilie Müller und Emilia Gross bestritten hoch motiviert und voller Tatendrang ihren Wettkampf. Seit Wochen schon waren sie im Wettkampffieber. Beide versuchten nicht nur ihre Gegnerinnen in Schach zu halten, sondern lieferten sich auch ein kleines Vereinsduell. Am Ende durften sie sich mit Recht über Platz 2 (Müller) und Platz 3 (Gross) freuen. Beide lagen nur 6,5 Zehntel auseinander, Müller trennten nur 1,5 Zehntel von Platz 1. Auch in der Geräteeinzelwertung konnten beide Turnerinnen eine hervorragende Bilanz aufweisen:

Müller gelang sowohl am Sprung als auch am Reck die zweitbeste Wertung und am Balken und am Boden die drittbeste Tagesnote. Gross konnte hier mithalten. Sie erreichte am Balken und am Boden die zweitbeste und am Reck immerhin die viertbeste Benotung.  

Ein Resümee des Wettkampfleiters, aber auch des Trainers Reinhard Milter: „wieder eine gelungene Veranstaltung, ein entspannter Wettkampftag mit guten Ergebnissen. Auf die Leistungen der Glarumer Turnerinnen bin ich stolz und freue mich mit ihnen. Wir blicken zuversichtlich auf die schon in Kürze anstehenden nächsten Wettkämpfe.“